Was, wenn Ihr Alter nicht nur beeinflusst, ob Sie Vater werden – sondern auch, welche genetische Information Sie weitergeben?
Eine aktuelle Studie in Nature liefert faszinierende, aber auch nachdenklich stimmende Erkenntnisse über den Einfluss des väterlichen Alters auf die Erbinformation von Spermien.
Neue Erkenntnisse: Spermien verändern sich genetisch mit dem Alter
In der bahnbrechenden Studie „Sperm sequencing reveals extensive positive selection in the male germline“ (Nature, 2025) untersuchten Forschende Spermaproben von Männern zwischen 24 und 75 Jahren mithilfe modernster Ganzgenom-Sequenzierung (NanoSeq).
Die Ergebnisse sind bemerkenswert:
- Pro Jahr entstehen etwa 1,67 neue Mutationen pro haploidem Genom (siehe unten).
- Manche dieser Mutationen unterliegen positiver Selektion, das heißt: bestimmte mutierte Zelllinien vermehren sich bevorzugt.
- Über 40 Gene, die mit Entwicklungsstörungen oder Krebserkrankungen assoziiert sind, waren betroffen.
Infobox: Haploides Genom
Ein haploides Genom ist der vollständige Satz an Erbinformationen in einer einzelnen Spermien- oder Eizelle.
Im Gegensatz zu den meisten Körperzellen, die zwei Kopien jedes Chromosoms enthalten (eine vom Vater, eine von der Mutter), besitzen Spermien und Eizellen nur eine Kopie – daher nennt man sie „haploid“.
Bei der Befruchtung verschmelzen die beiden haploiden Genome von Spermium und Eizelle und bilden gemeinsam das diploide Genom – also den vollständigen Chromosomensatz eines neuen Menschen.
Besonders relevant:
Die Autor:innen zeigen, dass positive Selektion während der Spermatogenese zu einem 2- bis 3-fach erhöhten Risiko für bekannte krankheitsverursachende Mutationen führt.
In der Folge tragen 3–5 % der Spermien von Männern mittleren bis höheren Alters eine pathogene Mutation.
Diese Ergebnisse liefern neue Einblicke in die Dynamik der Keimbahnselektion und weisen darauf hin, dass das genetische Erkrankungsrisiko für Kinder älterer Väter größer ist, als bisher angenommen.
Warum diese Erkenntnisse wichtig sind
Während die meisten Mutationen harmlos bleiben, steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch krankheitsrelevante Veränderungen ansammeln – und durch positive Selektion in größerem Umfang weitergegeben werden.
Das bedeutet nicht, dass eine späte Vaterschaft automatisch riskant ist, wohl aber, dass die Qualität der Spermien-DNA genauso wichtig ist wie deren Anzahl oder Beweglichkeit.
Hier können Lebensstil und gezielte Mikronährstoffzufuhr entscheidend dazu beitragen, die zelluläre Umgebung zu schützen, in der Spermien entstehen.
Mikronährstoffe: Schutz für Spermien und DNA
Zwar lassen sich genetische Mutationen nicht rückgängig machen, doch eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen kann die Zellen stärken und oxidativen Stress – eine der Hauptursachen für DNA-Schäden – deutlich reduzieren.
Fertilovit® Mplus wurde entwickelt, um genau hier anzusetzen.
Die Kombination aus Zink, Selen, Coenzym Q10, Vitamin E und B-Vitaminen unterstützt:
- den zellulären Energiestoffwechsel und die Mitochondrienfunktion,
- den Schutz vor freien Radikalen,
- und die Integrität der DNA in den Spermien.
So können Männer aktiv dazu beitragen, ihre Spermienfunktion und genetische Stabilität zu erhalten – ein wichtiger Faktor für eine gesunde Empfängnis und die Entwicklung des Kindes.
Lebensstil zählt
Zusätzlich zur Nährstoffversorgung beeinflussen alltägliche Gewohnheiten maßgeblich die Spermienqualität:
- Nichtrauchen und maßvoller Alkoholkonsum
- Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung
- Vermeidung von Übergewicht, Hitze und Umweltgiften
- Stressabbau und ausreichend Schlaf
Diese Maßnahmen helfen, die DNA-Integrität der Spermien langfristig zu schützen – unabhängig vom Alter.
Fazit: Was ältere Männer mit Kinderwunsch wissen müssen
Altern betrifft nicht nur den Körper, sondern auch die genetische Integrität der Keimzellen.
Mit zunehmendem Alter wird es deshalb umso wichtiger, Spermien gegen oxidative und metabolische Belastungen zu schützen.
Für Männer, die über 35 sind oder ihre Familienplanung bewusst angehen möchten, kann das ein entscheidender Schritt sein – nicht nur für die Fruchtbarkeit, sondern auch für die Gesundheit des zukünftigen Babys.
Fragen & Antworten (FAQ)
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Können Nahrungsergänzungsmittel genetische Mutationen verhindern?
Nein – Mutationen entstehen spontan im Rahmen der Zellteilung.
Aber: Antioxidantien und Mikronährstoffe können oxidativen Stress verringern – eine Hauptursache für DNA-Schäden – und dadurch die Wahrscheinlichkeit neuer Mutationen senken.
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Ab welchem Alter steigt das Risiko für genetische Veränderungen im Sperma?
Laut der Nature-Studie steigt die Mutationsrate linear mit dem Alter, also ab dem jungen Erwachsenenalter kontinuierlich.
Ab etwa 35 Jahren beginnen sich erste signifikante Unterschiede in der genetischen Integrität zu zeigen.
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Können genetische Veränderungen im Sperma die Gesundheit des Babys beeinflussen?
Ja, einige Mutationen können mit einem erhöhten Risiko für Entwicklungs- oder genetische Störungen beim Kind assoziiert sein.
Wichtig ist jedoch: Das Risiko bleibt individuell unterschiedlich und kann durch gesunde Lebensweise und Mikronährstoffversorgung positiv beeinflusst werden.
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Warum ist Fertilovit® Mplus besonders für ältere Männer sinnvoll?
Fertilovit® Mplus liefert gezielt die Mikronährstoffe, die Spermazellen für Energie, Schutz und Reparatur benötigen – u. a. Zink, Selen, Coenzym Q10, B-Vitamine und Vitamin E.
Damit unterstützt es den zellulären Energiehaushalt und hilft, oxidativen Stress zu reduzieren – ein Schlüsselfaktor für die DNA-Gesundheit.
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Welche Lebensstilfaktoren wirken sich zusätzlich positiv auf die Spermienqualität aus?
Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Nichtrauchen, ausreichender Schlaf und Stressabbau sind entscheidend.
Gemeinsam mit einer gezielten Mikronährstoffversorgung kann das die DNA-Integrität der Spermien nachhaltig verbessern.
Kurz gesagt:
Neue genetische Erkenntnisse zeigen, dass Männer ihr biologisches Alter nicht ändern – aber ihre zelluläre Umgebung aktiv verbessern können.
Und genau hier liegt die Stärke von Fertilovit® Mplus.
Referenzen:
Aitken RJ, De Iuliis GN. On the possible origins of DNA damage in human spermatozoa. Mol Hum Reprod. 2010 Jan;16(1):3-13. doi: 10.1093/molehr/gap059. Epub 2009 Jul 31. PMID: 19648152.
Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to zinc and selenium and normal spermatogenesis. EFSA Journal 2009; 7(9):1229
Neville MDC, Lawson ARJ, Sanghvi R, Abascal F, Pham MH, Cagan A, Nicola PA, Bayzetinova T, Baez-Ortega A, Roberts K, Lensing SV, Widaa S, Alcantara RE, García MP, Wadge S, Stratton MR, Campbell PJ, Small K, Martincorena I, Hurles ME, Rahbari R. Sperm sequencing reveals extensive positive selection in the male germline. Nature. 2025 Oct 8. doi: 10.1038/s41586-025-09448-3. Epub ahead of print. PMID: 41062690.
